Bausachverständigenbüro Dieter Jentsch in Berlin - Erstellung von Baugutachten, Bauberatung, Baubetreuung, Bauabnahme, Wertermittlung, Beweissicherung, Mediation und Hauskaufberatung

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Thermographie

Ständig ansteigende Heizkostenpreise sind ärgerlich und meist bauliche Vorraussetzungen tun ihr Übriges. Dünne Außenwände, undichte Fenster oder mangelhafte Isolierungen können für den Wärmeverlust und steigende Heizkosten verantwortlich sein. Mit dem Einsatz der Thermographie als Energieberatung im Bauwesen können Schwachstellung und Mängel aufgespürt und dokumentiert werden. Schon nach der Fertigstellung eines Hauses kann mit Thermographie überprüft werden, ob Mängel in der Ausführung des Hausbaus vorliegen. In der Bauabnahme von Gebäuden ist Thermographie in Verbindung mit der Blower Door (Luftdichtigkeitsmessung) ein wichtiges Hilfsmittel für Bausachverständige zur Beurteilung und Begutachtung ausgeführter Arbeiten.

In der Bauthermographie können Schwachpunkte bzw. Mängel an Vollwärmeschutzsystemen festgestellt werden, selbst wenn der Außenputz schon angebracht wurde. Bei Fenstern kann der richtige Einbau (Einstellung) und bei Wand-/Fußbodenheizungen die richtige Verlegung festgestellt werden. Bei Bestandsbauten dient Thermographie zur Feststellung von Energieverlusten, zur Suche von verdeckten Konstruktionen, Fachwerk oder Versorgungsleitungen. So können unter Anderem auch Wasserrohrbrüche augespürt werden, selbst kleine offene Stellen in der Verlötung von Wasserleitungen sind darstellbar. Nach einer Altbausanierung kann die ordnungsgemäße Ausführung der vollflächigen Verlegung von Wärmedämmung geprüft werden.

Bei der Thermographie ist die gleiche Sorgfaltsplicht erforderlich wie in allen anderen Begutachtungen an und in Gebäuden. Bei der Thermographie entstehen ein Drittel der Thermogramme im Außen- und zwei Drittel im Innenbereich. So können Situationen in Dachböden und Kellerräumen besser beurteilt werden. Bei hinterlüfteten Fassaden wird auf jedem Fall von Innen thermographiert. Das Wetter ist bei der Thermographie ebenfalls wichtig. Für die richtige Bewertung ist ein Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich von 10° C nötig. Ideal bei 5° C Außentemperatur und einer Innentemperatur von 15° - 20° C. Wenn möglich, sollte es Tag der Begutachtung nicht regnen oder starker Wind vorherrschen. Um ein klares Thermogramm zu erstellen ist sollten umweltliche Störeinflüsse so gering wie möglich gehalten werden, so dass es nicht zu Fehlinterpretationen führen kann. Wichtig ist auch die Tageshelligkeit, die bei ca. 1500 Lux liegen sollte. Sonneneinstrahlungen können die Thermographie durch eine aufgeheizte Fassade beeinflussen. Beste Voaussetzungen sind ein völlig bedeckter Himmel mit tiefen Wolken, wodurch ein perfektes Strahlungsgleichgewicht entsteht.